SGET Gründung

Gründung der Standardisierungsgruppe für embedded Technologien

Am 15. März 2012 wird in München die offizielle Gründung der "Standardization Group for Embedded Technologies" - kurz SGET - vollzogen.

Gemeinsam mit 14 weiteren Vertretern der anwesenden Gründungsmitglieder unterschreibt Martin Steger, Geschäftsführer der Firma ies, die notariell vor Ort beglaubigte Gründungsurkunde.

In den Vorstand werden die anwesenden Marketingverantwortlichen der vier größten in der SGET vertretenen Herstellerfirmen von embedded Computer Produkten gewählt:

- Josef Behammer, Kontron
- Christian Eder, congatec
- Wolfgang Eisenbarth, MSC
- Carsten Rebmann, Advantech

Als Vorstandsvorsitzenden küren die stimmberechtigten Delegierten Engelbert Hörmannsdorfer, Herausgeber des unabhängigen Web-Magazins speicherguide.de sowie jahrelang leitender Redakteur des Branchenleitblatts Markt&Technik.

ies nimmt als Mitglied der ersten Stunde somit auch aktiv an der Erarbeitung und Verabschiedung von Normen für die embedded Computerindustrie teil und erhofft sich dadurch eine deutlich vereinfachte Prozedur im Vergleich zu den bisher maßgebenden Normierungsprozessen bei der US-amerikanischen PICMG.

?Ziel der SGET ist es, einen weltweit schlagkräftigen neuen Träger für Embedded-Computer-Spezifikationen zu schaffen, der schneller und unbürokratischer agiert, als vergleichbare Organisationen?, erklärt auch Dirk Finstel, CTO der Firma Kontron. ?Hierzu bietet die SGET vereinfachte Regeln und verkürzte Einspruchsfristen, um neue Spezifikationen schneller verabschieden zu können.?

Christian Eder, Marketingleiter der Firma congatec erklärt: ?Angesichts des technologischen Fortschritts im Embedded-Markt ist es notwendig, dass auch konkurrierende Unternehmen zusammenarbeiten. Das kann allerdings nur funktionieren, wenn wir entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Ein schnell agierendes Gremium ermöglicht es uns, gemeinsam sofort auf sich ändernde Marktanforderungen reagieren zu können.?

 


SGET Gründung