Geschichte

iesy schreibt Geschichte. Seit Gründung unseres Unternehmens als Industrie-Elektronic Schmitz KG im Jahr 1966 sind wir durchgehend inhabergeführt. Ursprünglich als Spezialautomatisierer tätig, entwickeln wir von 1997 an innovative Technologien für Embedded Computing - seit 2009 am neuen Standort in Meinerzhagen.

1966: Gründung
1966: Gründung als Industrie-Electronik Schmitz KG

Die am 16. Mai 1966 gegründete Firma Industrie-Elektronic Schmitz KG bezieht noch im selben Jahr neue Büroräume "An der Luiseneiche" in Kierspe. Die Männer der ersten Stunde um den Geschäftsführer Friedhelm Schmitz und seine Frau Charlotte sind Ludwig Valder - für Planung und Vertrieb - sowie Hans-Jürgen Mähnert, der Allrounder in allen technischen Fragen. Bereits im ersten Jahr nach Gründung werden weitere Mitarbeiter eingestellt und das neu entworfene "Schmitz"-Logo verwendet.

1967: Wehestraße
1967: Umzug in die Wehestraße

Im Jahr 1967 wird ein Standort gesucht, an dem auch die langsam anlau­fen­de Ent­wicklung und Produktion von elek­troni­schen Halb­leitern, Baugruppen und Anlagen durchgeführt werden kann. Mit dem Umzug in die Kiersper Wehe­­straße wächst die Anzahl der Mit­arbei­ter der Industrie-Electronik Schmitz KG bis 1970 auf ins­gesamt 15. Die ersten Aus­lie­fe­run­gen werden sorgfältig foto­gra­fisch do­ku­men­tiert und an die Auftrag­geber - zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men - übergeben.

1970: Entwicklung U100M
1970: Entwicklung des kundenspezifischen PROMs 'U100M'

Der U100M ist einer der ersten pro­gram­mier­baren Logikbausteine auf dem deut­schen Halb­leiter­markt, den Telefunken im Auftrag von Industrie-Electronik Schmitz zwischen 1970 und 1972 entwickelt, pro­duziert und an­schließend erfolgreich in der U100-Produkt­familie vermarktet. Mit seinen etwa 100 fest pro­gram­mierten Gattern kann der Bau­stein für die Er­fas­sung ver­schie­denster Stör­werte ver­wendet werden und kommt aus­schließ­lich auf den selbst ent­wickel­ten Melde­karten zum Einsatz.

1975: Friedrich-Ebert-Straße
1975: Umzug in die Friedrich-Ebert-Straße

Aus den Räumlich­keiten in der Wehe­­straße zieht die Firma 1975 in die ehe­mali­gen Ver­­wal­tungs­­gebäu­de von Kierspes vormals größtem Arbeit­geber, dem Bakelit-Verarbeiter Dr. Deisting GmbH & Co. KG. In Fort­­setzung der seit 1909 an diesem Stand­ort leben­di­gen Industrie­­tradition produziert und vertreibt die Firma Industrie-Electronik Schmitz nun auf vorerst 600 m² ihre Produkte. Mit dem Um­zug werden nun auch Systeme zur Auto­­mati­sie­­rung von Zement-Pro­duktions­­anlagen ent­wickelt und weltweit verkauft.

1977: Entwicklung STK
1977: Entwicklung der ersten, frei programierbaren Steuerungsbaugruppe 'STK'

Zur Automatisierung von Rohr­post­steue­rungen ent­wickelt Industrie-Electronik Schmitz 1977 die erste, uni­ver­sell einsetz­bare und frei program­mier­bare Steu­e­rungs­bau­gruppe "STK". Mittels einer fest be­stückten Schal­tungs­logik sowie zusätz­lich von Hand auf­gebrach­ten Wrap-Ver­bin­dungen können ver­schie­denste Steue­rungs­funkt­ionen reali­siert werden. Auf diese Weise können mit 8 unter­schied­lichen Lei­ter­karten-Varian­ten weit über 100 ver­schie­dene Funk­tions­baugrup­pen auf­gebaut und verschaltet werden.

1978: Zementproduktionsanlagen
1978: Inbetriebnahme erster Zementproduktionsanlagen im Ausland

Nicht nur in Deutschland, sondern welt­weit ist das Know-how aus Kierspe sehr gefragt. In Zu­sammen­arbeit mit der Firma Polysius wird ein durch­gängi­ges und dem dama­ligen Stand der Technik weit über­lege­nes System zur Steue­rung und Auto­mati­sie­rung von Ze­ment­pro­duk­tions­an­la­gen entwickelt und vor Ort in Betrieb ge­nom­men. Ein Teil der Zement­produk­tion in Pakistan, Iran, Irak, Malay­sia, Thai­land, Korea, China und Viet­nam wurde und wird mit Anlagen von Industrie-Electronik Schmitz hergestellt.

1979: Erster 8-bit Mikroprozessor
1979: Einsatz der ersten 8-bit Mikroprozessors in eigener Steuerungstechnik

Industrie-Elek­tro­nic Schmitz ent­wickelt 1979 auf Ba­sis des 8-bit Mi­kro­pro­zes­sors 8085 von In­tel die Ein­schub­kar­ten­se­rie BPU für Steu­erungs­tech­nik. Auf dem kom­pak­ten Eu­ro­pa­kar­ten­for­mat von 100 mm x 160 mm wird die kom­plet­te Rech­ner- und Spei­cher­ein­heit re­ali­siert, die über den haus­ei­ge­nen B-Rück­wand­bus Stan­dard mit Ein-/Aus­gabe-, Schnitt­stel­len- und An­pass­kar­ten kom­mu­ni­ziert. Zur Pro­gram­mie­rung der auf BPU ba­sie­ren­den An­la­gen wird En­de der 70er Jah­re ei­ne Soft­ware­ab­tei­lung ge­grü­ndet.

1981: Entwicklung Polcid-DC
1981: Entwicklung des Steuer- und Leitsystems 'Polcid-DC'

Parallel zum AT96/ISA96-Bus von Sie­mens ent­wickelt In­dus­trie-Elek­tro­nic Schmitz den auf VG-Leiste auf­bau­enden SKP-16-Bus, der zen­tra­ler Be­stand­teil des Steuer- und Leit­systems "Pol­cid-DC" für die Ze­ment­in­dus­trie ist. Als zen­tra­le Rech­ner­ein­heit kommt die leis­tungs­fä­hi­ge PDP-Rech­ner­ar­chi­tek­tur von Di­gi­tal Equip­ment Cor­po­ra­tion mit ei­nem 32-bit (LSI11) Da­ten­bus zum Ein­satz. Steu­erungs­an­la­gen in der Größe ei­nes 19-Zoll Schranks kön­nen so mehr als 8.000 I/O-Sig­na­le gleich­zei­tig ver­ar­bei­ten.

1984: Eintritt Dr. Steger
1984: Eintritt von Dr. Gerhard Steger als Technischer Leiter

Zum 1. Juli 1984 tritt Dr. Ger­hard Ste­ger als Tech­ni­scher Lei­ter in die Fir­ma ein und er­gänzt die Füh­rungs­mann­schaft um Grün­der Fried­helm Schmitz und Ver­triebs­lei­ter Lud­wig Val­der. Un­ter sei­ner Lei­tung wird in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Chip­her­stel­ler Mic­ron Tech­no­lo­gy das Aus­wer­te-Gate-Ar­ray "MPX" für Stör­wert­drucker ent­wickelt, die bis zu 4096 Sig­na­le mit ei­ner Auf­lö­sung von ei­ner Mil­li­se­kun­de und ei­nem Min­dest-Sig­nal­ab­stand von 128 Mi­kro­se­kun­den zeit­fol­ge­rich­tig aus­wer­ten kön­nen.

1987: Entwicklung microCAD
1987: Entwicklungsbeginn des eigenen Leiterkarten CAD-Systems 'microCAD'

In Zu­sam­men­ar­beit mit dem In­ge­nieur­bü­ro Bodo Jae­ger ent­wi­ckelt In­dus­trie-Elek­tro­nic Schmitz mit mi­cro­CAD ein auf die ei­ge­nen Be­dürf­nis­se zu­ge­schnit­te­nes, be­nut­zer­freund­li­ches und tech­no­lo­gisch ein­zig­ar­ti­ges CAD-Sys­tem für Schalt­bil­der­stel­lung, Lay­out-Ent­flech­tung und Stück­lis­ten­ge­ne­rie­rung. Die hohen An­for­de­run­gen an Auf­lö­sung und Ge­schwin­dig­keit der gra­fi­schen Dar­stel­lung füh­ren zur Ent­wick­lung einer ei­ge­nen ISA-Bus-Gra­fik­kar­te zum An­schluss von bis zu acht 21-Zoll-Mo­ni­to­ren.

1991: Erster x86 Einplatinen-PC
1991: Der erste x86 Einplatinen-PC 'CPU1'

Für den Ein­satz als Eta­gen­rech­ner in 19-Zoll-Ma­ga­zi­nen ent­wi­ckelt In­dus­trie-Elek­tro­nic Schmitz mit 47 Mit­ar­bei­tern in Ent­wick­lung, Fer­ti­gung, Kon­struk­ti­on und Prü­fung im Jahr 1990 mit der CPU1 ei­nen ei­ge­nen Ein­pla­ti­nen-IPC im Dop­pel-Eu­ro­pa­kar­ten-For­mat mit ei­nem 80386 Haupt­pro­zes­sor von In­tel und ei­nem Op­ti-Chip­satz. Nach ei­nem Jahr Ent­wick­lungs­zeit boo­tet die Bau­grup­pe be­reits am ers­ten In­be­trieb­nah­me­tag voll­stän­dig bis zum DOS-Prompt – ei­ne her­aus­ra­gen­de Ent­wick­lungs­leis­tung.

1993: Embedded Rechnermodule
1993: Einsatz des ersten embedded Rechnermoduls 'AT96-Sdisk1' der Firma JUMP

Ab 1993 setzt In­dus­trie-Elek­tro­nic Schmitz auf Com­pu­ter­mo­du­le des Start-up-Un­ter­neh­mens JUMP aus Deg­gen­dorf. Das Rech­ner­mo­dul AT96-Sdis­k1 mit 486DX Pro­zes­sor kommt auf der neu­en CPU4 - dem Nach­fol­ger der En­de der 80er Jah­re selbst ent­wi­ckel­ten CPU1 mit 386DX Pro­zes­sor - zum Ein­satz. Fer­ner wird ein Ab­kom­men zur Ver­tie­fung der tech­ni­schen und stra­te­gi­schen Zu­sam­men­ar­beit mit JUMP ver­ein­bart, ei­nem wich­ti­gen Tech­no­lo­gie­part­ner für die Ent­wick­lung von lang­zeit­ver­füg­ba­ren IP­Cs.

1995: Feldbus-Koppelbaugruppen
1995: Entwicklung erster Feldbus-Koppelbaugruppen auf Basis des 'InterBus-S'

Um das selbst ent­wi­ckel­te Au­to­ma­ti­sie­rungs­sys­tem Polcid-DC an­de­ren Nut­zern zu­gäng­lich zu ma­chen, kon­zi­piert In­dus­trie-Elek­tro­nic Schmitz un­ter Ver­wen­dung des in­tel­li­gen­ten In­ter­Bus-S-Con­trol­ler­bau­steins "Su­pi II" von Phoe­nix Con­ta­ct kom­pak­te An­kop­pel-Bau­grup­pen an den pro­priä­te­ren SKP-16-Bus. Zu­nächst auf Dop­pel-Eu­ro­pa­kar­ten­for­mat, spä­ter in In­ter­Bus-S Mo­dul­tech­nik – bei letz­te­ren im­mer mit ei­nem 80186 Pro­zes­sor zur Vor­ver­ar­bei­tung und Über­nah­me von Steu­er- und Re­ge­lungs­auf­ga­ben.

1997: Neue Geschäftsführung
1997: Übernahme der Geschäftsführung durch Dr.-Ing. Gerhard Steger und Katrin Schmitz

Zum 1. Ja­nu­ar 1997 über­gibt Fir­men­grün­der Fried­helm Schmitz (67) die Ge­schäfts­füh­rung an sei­ne Toch­ter Kat­rin Schmitz (28, kauf­män­ni­sche Lei­tung) und Dr.-Ing. Ger­hard Ste­ger (51, tech­ni­sche Lei­tung). Das Un­ter­neh­men fir­miert nun als in­dus­trie elek­tro­nik schmitz gmbh (ies). Die Rea­li­sie­rung des pa­pier­lo­sen Mehr­fach­schrei­bers 16PE­M1 auf Ba­sis der PC104 Tech­nik schlägt ei­ne wich­ti­ge Brü­cke zur Wei­ter­ent­wick­lung der Ein­satz­mög­lich­kei­ten von Em­bed­ded Com­pu­ter­mo­du­len der Fir­ma JUMP­tec.

2000: Neuausrichtung
2000: Neuausrichtung der Firma ies als Lieferant von embedded Computertechnologien

Dr. Ger­hard Ste­ger ent­wi­ckelt auf Ba­sis der Form­fak­to­ren PI­SA, ETX und DIMM-PC den neu­en Ge­schäfts­be­reich "Em­bed­ded Com­pu­ter Sys­te­me", in en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit JUMP­tec. Da­durch kön­nen bis da­hin nicht für mög­lich ge­hal­te­ne Rech­ner­sys­te­me mo­du­lar und fle­xi­bel rea­li­siert wer­den. Mar­tin Ste­ger tritt zum 1. April in die Fir­ma ein und küm­mert sich um die Aus­wei­tung des neu­en Ge­schäfts­be­rei­ches. Be­reits im Herbst stellt ies auf der ele­cro­ni­ca in Mün­chen das ers­te lauf­fä­hi­ge ETX-Ba­sis­board vor.

2002: ETX certified Partner
2002: ies wird JUMPtec Distributor & ETX certified Partner

Ab dem 1.1.2002 wird ies of­fi­zi­el­ler "Dis­tri­bu­tor" für al­le Pro­duk­te von JUMP­tec und er­wirbt kurz dar­auf das Zer­ti­fi­kat "ETX cer­ti­fied Part­ner" für den sich schnell aus­brei­ten­den Form­fak­tor. Im April wird ies die erste "ETX Cer­ti­fied Part­ner Tro­phy" durch JUMP­tec ver­lie­hen. Durch die Fu­si­on der JUMP­tec AG mit der Kon­tron AG Mit­te 2002 er­wei­tert ies sein Port­fo­lio um ei­ne Viel­zahl neu­er Pro­dukte sowie Tech­no­lo­gi­en und baut die part­ner­schaft­li­chen Ge­schäfts­be­zie­hun­gen zur Kon­tron AG wei­ter aus.

2004: X-board Formfaktor

Be­flü­gelt durch die in­no­va­ti­ven Em­bed­ded Com­pu­ter­mo­du­le und den Er­folg des ETX Form­fak­tors, führt Kon­tron bis 2004 die of­fe­nen Stan­dards X-boards JRex, JFlex, speed­MOPS und ePa­nel ein. Be­son­ders der X-board Form­fak­tor er­mög­licht es ies, von nun an voll­wer­ti­ge x86 Rech­ner­sys­te­me in kom­pak­ten Ab­mes­sun­gen zu rea­li­sie­ren. Mit der MB28 nimmt ies 2004 das ers­te Trä­ger­board auf Ba­sis die­ses Form­fak­tors in Be­trieb und er­schlie­ßt da­mit den Markt für au­to­mo­ti­ve Rech­ner­sys­te­me.

2005: Sales Partner Award
2005: Intel verleiht ies den Kontron Sales Partner Award für Pentium M Designs

Beim Jah­res­tref­fen der Kon­tron Sa­les Part­ner wird ies die Aus­zeich­nung als er­folg­reichs­ter De­sign-In Part­ner für die Pen­ti­um M mo­bi­le Pro­zes­sor­ge­ne­ra­ti­on ver­lie­hen. Da­mit und mit dem Auf­stieg in die Top-5 der in­ter­na­tio­nal um­satz­stärks­ten Sa­les-Part­ner un­ter­streicht ies sei­ne wich­ti­ge Stel­lung als Sys­tem­part­ner für die al­ler­neu­es­ten Pro­zes­sor­tech­no­lo­gi­en. Bei der fei­er­li­chen Preis­ver­lei­hung im spa­ni­schen Fu­en­gi­ro­la er­hält ies die Aus­zeich­nung di­rekt aus den Hän­den von Eber­hardt Wüst von In­tel.

2007: COM express Module
2007: Erstmalige Integration des neuen 'COM express' Formfaktors

Erst­mals setzt ies Com­pu­ter­mo­du­le des "COM ex­press" Form­fak­tors für die Ent­wick­lung kun­den­spe­zi­fi­scher Com­pu­ter­bau­grup­pen ein. Ver­zö­gert durch den Er­folg der ETX Tech­no­lo­gie rückt die­ser Form­fak­tor zu­nächst nur lang­sam für neue Pro­jek­te in den Fo­kus. Die Al­lein­stel­lungs­merk­ma­le der an­ge­bo­te­nen Pro­zes­sor­leis­tun­gen und Schnitt­stel­len, z.B. PCI­ex­press x1 bis x16 so­wie GBit Ether­net und die zu­neh­men­de Nach­fra­ge nach die­sen Leis­tungs­merk­ma­len be­rei­ten den Weg für ei­ne neue Ära bei ies.

2008: Generationenwechsel
2008: Generationenwechsel

Am 20. No­vem­ber 2008 ver­stirbt nach schwe­rer Krank­heit der lang­jäh­ri­ge und all­seits hoch­ge­schätz­te ies-Ge­schäfts­füh­rer Dr.-Ing. Ger­hard Ste­ger im Al­ter von nur 63 Jah­ren. Seit 1997 hat er ies von ei­nem Spe­zi­al­au­to­ma­ti­sie­rer für Kraft­werks-, Ver­fah­rens- und Emis­si­ons­tech­nik hin zu ei­nem mo­der­nen und breit auf­ge­stell­ten An­bie­ter von Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen für Em­bed­ded Com­pu­ter­tech­no­lo­gie er­folg­reich neu aus­ge­rich­tet. Mar­tin Ste­ger über­nimmt in der Fol­ge die Ge­schäfts­füh­rung von ies.

2009: Umzug nach Meinerzhagen
2009: Umzug nach Meinerzhagen ins Gewerbegebiet 'Darmcher Grund'

Nach über 55 Jah­ren Ge­schäfts­be­trieb in Kierspe wird der Fir­men­neu­bau im "Darm­cher Grund" in Mei­n­erz­ha­gen mit Fer­tig­stel­lung am 1. Ja­nu­ar 2009 neu­er Stamm­sitz von ies. Die voll­stän­dig auf den Ge­schäfts­zweck aus­ge­rich­te­te Im­mo­bi­lie sorgt be­reits nach kur­zer Zeit für ei­ne deut­li­che Ver­bes­se­rung der Ar­beits­ab­läu­fe so­wie der Ar­beits­at­mo­sphä­re. Ei­nen Fir­men­re­kord stellt die Über­schrei­tung von 7.500 un­ter­schied­li­chen Bau­grup­pen­ent­wick­lun­gen und -va­ri­an­ten seit der Grün­dung 1966 dar.

2010: Deutliches Wachstum
2010: Deutliches Wachstum nach Überwindung der Weltwirtschaftskrise in 2009

Ein gu­ter Kun­den­stamm, ei­ne kon­stan­te Mit­ar­bei­ter­zahl so­wie lang­jäh­ri­ges Know-how für Em­bed­ded Com­pu­ter Tech­no­lo­gie sor­gen für ein Um­satz­plus von 25% bei ies. Ein au­ßer­ge­wöhn­lich ho­her Auf­trags­ein­gang im zwei­ten Halb­jahr sorgt für ei­nen Re­kord-Auf­trags­be­stand zum Jah­res­en­de. Die­ser be­ruht auf lang­fris­ti­gen Lie­fer­ver­ein­ba­run­gen für be­stehen­de Pro­duk­te so­wie auf der Neu­ent­wick­lung stra­te­gisch be­deut­sa­mer Pro­dukt­li­ni­en für die Au­to­ma­ten-, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Me­di­zin­tech­nik.

2012: Vertriebsbüro Nord
2012: Eröffnung eines weiteren Vertriebsbüros in Norddeutschland

Im Jahr 2012 er­öff­net ies ein ei­ge­nes Ver­triebs­bü­ro im Nor­den Deutsch­lands und ver­bes­sert so die Un­ter­stüt­zung wich­ti­ger Key Ac­count Kun­den im nord­deut­schen Raum. Nach­dem be­reits 2009 das Ver­triebs­bü­ro Süd für Kun­den in Süd­deutsch­land, Ös­ter­reich und der Schweiz er­öff­net wur­de, wächst das Ver­triebsteam auf nun­mehr sechs Mit­ar­bei­ter, mit­samt den dar­an an­ge­bun­de­nen Funk­tio­nen wie Auf­trags­be­ar­bei­tung und In­nen­dienst. Der "Book-to-Bill" ist zum sieb­ten Mal in Fol­ge grö­ßer Eins.

2013: embedded NUC
2013: em­bed­ded NUC ist ein neu­er In­dus­trie­stan­dard für PCs

em­bed­ded NUC ist ein neu­er In­dus­trie­stan­dard für PCs mit klei­nem Form­fak­tor, in­spi­riert von In­tel® NUC-Sys­te­men (Next Unit of Com­pu­ting). Durch die An­pas­sung von NUC für in­dus­tri­el­le An­wen­dun­gen kann ei­ne Viel­zahl von PC-Funk­tio­nen in ei­nem kom­pak­ten For­mat als Em­bed­ded Sys­tem rea­li­siert wer­den. ies ist ei­ner der Pio­nie­re für em­bed­ded NUC und mit Mar­tin Ste­ger als Chair­man der Stan­dar­di­sie­rungs­grup­pe SDT.03 des SGeT e.V. fe­der­füh­rend am of­fe­nen In­dus­trie­stan­dard be­tei­ligt.

2014: congatec Sales-Partner
2014: congatec Sales-Partner

Nach über 20 Jah­ren ex­klu­si­ver Sa­les-Part­ner­schaft mit der Kon­tron AG wei­tet ies sein stra­te­gi­sches Part­ner­netz­werk mit der con­ga­tec AG um ei­nen wei­te­ren in­ter­na­tio­nal füh­ren­den Her­stel­ler von Em­bed­ded Com­pu­ter­mo­du­len aus. Die Sa­les-Part­ner­schaft mit con­ga­tec stellt ei­nen wich­ti­gen Bau­stein bei der kon­se­quen­ten Wei­ter­ent­wick­lung der Un­ter­neh­mens­stra­te­gie dar und sorgt un­ter an­de­rem da­für, dass ies für Kun­den­pro­jek­te mit­tel- und lang­fris­tig Wett­be­werbs- und Kos­ten­vor­tei­le ge­ne­rie­ren kann.

2015: Manager des Jahres
2015: Martin Steger wird zum Manager des Jahres gewählt

Das re­nom­mier­te Bran­chen­ma­ga­zin Markt&Tech­nik zeich­net Mar­tin Ste­ger als Ma­na­ger des Jah­res im Be­reich Em­bed­ded Sys­tems aus. Im glei­chen Jahr wird der ies Ge­schäfts­füh­rer für den Un­ter­neh­mer­preis Süd­west­fa­len no­mi­niert und als ei­ner der drei bes­ten Ma­na­ger aus­ge­zeich­net. Da­mit gin­gen gleich zwei Un­ter­neh­me­r­aus­zeich­nun­gen an Mar­tin Ste­ger und wür­di­gen sein un­ter­neh­me­ri­sches Wir­ken in der Re­gi­on und dar­über hin­aus so­wie sein En­ga­ge­ment für die Stan­dar­di­sie­rung von Em­bed­ded Sys­te­men.

2016: ies wird iesy
2016: Aus ies wird iesy

Nach 50 Jah­ren ies bricht mit der Um­be­nen­nung in ie­sy ei­ne neue Epo­che an. Das Mot­to "Das ist ein­fach. Das ist ie­sy." wird zum Ein­fach­heits­ver­spre­chen und zur Hand­lungs­ma­xi­me des Un­ter­neh­mens. Mit dem neu­en Na­men ein­her geht auch ein neu­es Cor­po­ra­te De­sign, das die His­to­rie von ies mit der Zu­kunft von ie­sy ver­bin­det. Zu­dem ent­wi­ckelt ie­sy für das Pro­jekt Bea­gle­Core ein Open Source Hard­ware Mo­dul auf Ba­sis des Bea­gle­Bo­ne Black, das ge­ra­de ein­mal so groß ist wie ei­ne Schmuck­brief­mar­ke.

2018: embedded Mini-STX
2018: embedded Mini-STX

Zur em­bed­ded world 2018 prä­sen­tiert ie­sy in Ko­ope­ra­ti­on mit con­ga­tec ei­nen neu­en Form­fak­tor: em­bed­ded Mi­ni-STX. Bei Ab­mes­sun­gen von 140 mm x 147 mm bie­tet der neue Form­fak­tor trotz kom­pat­ker Ab­mes­sun­gen viel Raum für In­ter­faces und Kühl­lö­sun­gen und ist dank 4 x 10 GBit Ether­net, 3 x M.2 So­ckeln und in­te­grier­tem Base­board Ma­nage­ment Con­trol­ler (BMC) so­wie der kon­se­quen­ten High-Speed-Aus­le­gung mit COM Ex­press Typ 7 prä­de­sti­niert für den Ein­satz als Mi­cro-Ser­ver in In­dus­trie 4.0 Lö­sun­gen di­rekt auf dem Shop­floor.